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RHEINHESSEN |
Louis Guntrum
Eine große Tradition – ein kleines
Weingut: Seit 1648 betreibt die Familie Guntrum Weinbau. Dabei wurden
die ersten Wurzeln im rheinhessischen Wörrstadt gelegt, bevor
die Familie 1789 nach Bensheim an der Hessischen Bergstraße
übersiedelte. 1923 baute Louis Jean George Guntrum in der achten
Generation der Familie das heutige Gutshaus direkt am Rhein in Nierstein.
Heute wird das weiterhin im Familienbesitz befindliche Weingut in
der elften Generation von Louis Konstantin Guntrum geführt.
Oppenheimer Sackträger und Herrenberg, Niersteiner Oelberg,
Hipping und Pettenthal sind Weinbergsnamen, die dem interessierten
Weinkenner bekannt sind: In diesen Weinbergslagen wachsen die Rebstöcke
des Weinguts Guntrum - solche Weine wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts
höher bezahlt als die Premier Grand Crus aus Bordeaux! Die
"Philosophie" lautet: Zurückhaltender Anschnitt,
um eine langfristige, generationsübergreifende Erzeugung zu
ermöglichen; Düngungen, die ausschließlich auf der
Grundlage detaillierter Bodenuntersuchungen erfolgen, um exakt die
Nährstoffe zu ersetzen, die die Rebe dem Boden entnommen hat;
ein naturnaher, umweltschonender Pflanzenschutz und selektive Handlese,
um für jeden Wein optimales Traubengut zu erhalten: "Aus
jeder Traube wollen wir einen individuellen Wein erzeugen, der die
Eigenarten des Bodens wie des Jahrgangs widerspiegelt."
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RHEINGAU |
Geheimrat J. Wegeler
Im Jahr 1882 erwarb Geheimrat Julius Wegeler, Mitinhaber
der Sektkellerei Deinhard, seine ersten privaten Weinberge in Rüdesheim,
Johannisberg, Geisenheim und Oestrich-Winkel. Im Jahr 1900 wurde
das Weingut durch den legendären Ankauf des Bernkasteler Doctor
für 100 Goldsmark pro Stock erweitert. 1973 kamen weitere Weinberge
in der Pfalz, vorwiegend Forster Ungeheuer und Deidesheimer Herrgottsacker,
hinzu. Unter dem über 120 Jahre alten Motto „Qualität
ist unsere Philosophie“ werden heute wie damals mit traditionellem,
naturbelassenem Weinbau hochwertige Rieslinge vorwiegend in Handarbeit
erzeugt. Auf 48 ha kultiviert das Weingut fast ausschließlich
die Königin der weissen Trauben, den Riesling, der als Begleiter
zu vielfältigen Speisen wie kein anderer Weißwein optimal
harmoniert. Der Schwerpunkt liegt bei substantiell trockenen sowie
edelsüssen Weinen der Spitzenklasse. Aus den Lagen des mittleren
und unteren Rheingaus finden Sie eine große Auswahl eleganter
Rieslinge. 16 verschiedene Weinberge, die als offizielles "Erstes
Gewächs" klassifiziert sind, bieten eine optimale Basis
für lagenfreie Weine vom Geheimrat »J« bis zum
Wegeler Riesling sowie für die bekannten Lagenweine.
Weingut Prinz von Hessen
Das Weingut Prinz von Hessen liegt in Johannisberg im Rheingau, dem Herzen
des deutschen Weinbaus und gehört zu den führenden Riesling-Erzeugern
Deutschlands. Im Rheingau wurde die Spätlese entdeckt und optimiert. Es
waren Mönche von Kloster Eberbach und Johannisberg im 18. Jahrhundert,
die die Riesling-Weinkultur einführten. Zahlreiche Anerkennungen im In-
und Ausland reflektieren das im Topniveau anzusiedelnde Weingut Prinz von Hessen.
Weine und Sekte des Weingutes Prinz von Hessen sind vielfach preisgekrönt
und mit international hohen Auszeichnungen versehen. Die Riesling-Weine vom Weingut Prinz
von Hessen reifen in den Spitzenweinlagen des Rheingaus. Humusreiche und mineralische
Böden, sonnige Hanglagen, höchste Sorgfalt, selektive Weinlese und technisch
fortschrittlichste Verarbeitungsmethoden und motivierte Mitarbeiter, Winzer und Küfer
sind die Garanten für die ausgezeichnete Weinqualität im Weingut Prinz von Hessen.
Das Markenzeichen des Weingutes Prinz von Hessen ist der rot-weiß gestreifte Löwe,
das Familienwappen der Prinzen und Landgrafen von Hessen und seit 60 Jahren auch
das hessische Landeswappen.
Freiherr zu Knyphausen
Gerko Freiherr zu Knyphausen, Eigentümer des
Weingutes, stellt die 7. Generation der Familie dar. Zusammen mit
dem Oenologen Rainer Rüttiger konzentrieren sie sich in der
Herstellung der Weine auf den Anbau der traditionellen Rheingau
Rebsorte Riesling in hervorragenden Weinbergslagen. Die Gesamtanbaufläche
beträgt derzeit 22ha, die jährliche Produktion liegt bei
ca. 130 000 Flaschen. Die Erträge werden zugunsten der Qualität
niedrig gehalten. Das Weingut gehört dem VDP und den "Charta-Weingütern"
an, deren Ziel die Pflege des klassischen Rheingauer Riesling-Typs
ist. Schon 1141 wurde der "Draiser Hof" von den Zisterziensern
der Abtei Kloster Eberbach als Dependance zur Bewirtschaftung der
Weinberge und Ackerflächen in Eltville und Erbach errichtet.
Der Klosterhof ist damit eines der ältesten Güter im Rheingau.
1818 wurde das Gut mit allen zugehörigen Ländereien von
der Familie des heutigen Eigentümers gekauft. Das Adelsgeschlecht
der Freiherren zu Knyphausen stammt von der Burg Knyphausen in Ostfriesland.
Einige Mitglieder dieser alten Adelsfamilie haben in einflussreichen
Positionen als Generäle, Minister und Diplomaten das Geschick
Frieslands, Preussens und Deutschlands mitbestimmt. Der jahrhundertelangen
Kultur und Tradition von Weingut und Familie verpflichtet, bewirtschaftet
nun in der siebten Generation Gerko Freiherr zu Knyphausen das Gut
zusammen mit seiner Frau Rena und seinen fünf Söhnen.
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